25.01.2016
28 Philosophie-Olympiade
Zu Beginn des neuen Schuljahres ist die durch die Polnische Philosophische Gesellschaft organisierte Philosophie-Olympiade für die Schüler/innen gestartet. Die Olympiade besteht aus drei Etappen: der Schul-, Bezirks- und Zentraletappe. Auf der ersten von ihnen haben die Teilnehmer die Aufgabe, einen Essay zu schreiben. Sie haben ausgewählte Themen zur Verfügung. Dieses Jahr gab es elf unterschiedliche Vorschläge, u.a. aus dem Bereich der Philosophie von Politik, Kognition, Ethik und Ästhetik. Im Opole-Bezirk war das meist gewählte Thema „Worin besteht deiner Meinung nach ein gutes System? Antworte in Bezug auf die von dir bekannten philosophischen Konzeptionen“. Es fehlte auch nicht an Anhängern von Leszek Kołakowski. Die vier Schüler haben sich das Märchen aus dem Sammelband 13 Märchen aus dem Königreich Lailonia für Große und Kleine verlocken lassen. Insgesamt sind 22 Aufsätze eingegangen. 18 von ihnen wurden für die zweite Etappe ausgewählt. Bald, nämlich am 20. Februar, findet der Bezirkswettbewerb statt. Deshalb wünschen wir allen Teilnehmern viel Glück! Mehr auf Polnisch >>

30.11.2015
Neue Wege der Philosophie
Vom 26. bis 28. November 2015 hat die wissenschaftliche Konferenz „Um die Idee der philosophischen Beratung“ an der Oppelner Universität stattgefunden, die von dem Institut für Philosophie, der Gesellschaft der Philosophischen Beratung Pogadalnia und von dem Studentischen Philosophischen Kreis veranstaltet wurde. Der Initiator und der geistige Vater der Konferenz war Dr. Piotr Leśniak mit Unterstützung von Dr. habil. Grzegorz Francuz. Während der Werkstätten der Konferenz konnte man sich mit der praktischen Dimension der philosophischen Beratung vertraut machen. Im theoretischen Teil haben die Philosophen (insgesamt mit denen, die sich mit dem Coaching beschäftigen), Psychologen und Psychotherapeuten aus ganzem Polen die Beiträge gehalten. Mehr auf Polnisch >>

21.11.2015
Philosophie in Krimi
Einige Bemerkungen über den Film Ein Körnchen Wahrheit (Ziarno prawdy) unter der Regie von Borys Lankosz auf der Grundlage des Buches von Zygmunt Miłoszewski unter demselben Titel Mehr auf Polnisch >>

30.10.2015
Bei Streit um den nachmodernen Mensch
Am 24. bis 25. September 2015 hat im Collegium Civitas’ Gebäude an der Oppelner Universität die zweite, diesmal gesamtpolnische wissenschaftliche Konferenz unter dem Titel „Der gegenwärtige Mensch: ein Pilger oder ein Landstreicher?“ stattgefunden. Die Organisatoren waren die Doktorandenstudenten/innen des Instituts für Philosophie an der Oppelner Universität. Der Initiator der Konferenz war Adam Grzegorzyca, seine spiritus movens Magdalena Żołud und die Betreuerin Prof. Dr. Iwona Alechnowicz-Skrzypek. Insgesamt haben 24 Teilnehmer/innen ihre Vorträge gehalten (eine Person ist nicht angekommen) aus neun akademischen Zentren des ganzen Landes. Mehr auf Polnisch >>

19.08.2015
Philosophischer Woody Allen
Über den neusten Woody Allen Film Irrational Man sagt man, dass es eine philosophische Abhandlung in leichter Form ist. Zwar enthält die Mehrheit der Allen Filme einen philosophischen Faden, wobei die Philosophie im letzten Film einen exponierten Platz einnimmt. Der Hauptheld des Irrationalen Mannes ist ein Professor für Philosophie namens Abe Lucas und das Hauptthema ist die geistige Leere des Lebens. Mehr auf Polnisch >>

26.05.2015
Debatte um die Geisteswissenschaften
„Wie viele Universitäten braucht Polen?“ Unter diesem Titel wurde am 22. Mai 2015 im Saal des Fakultätsrats für Jura und Administration an der Oppelner Universität über die Situation der universitären Bildung in unserem Lande diskutiert. Die Inspiratoren des Treffens waren die Mitglieder des Krisenkomitees für Geisteswissenschaften und die Leiter des Treffens bestanden aus Prof. Dr. Adam Grober (Philosoph) und Prof. Dr. Piotr Stec (Jurist). Mehr auf Polnisch >>

18.01.2015
Zwiegespräch über das Fundament der Moralität
Am 15. Januar 2015 hat im Museum des Oppelner Schlesiens das nächste Treffen aus der Reihe der aufgeschlossenen Seminare der Polnischen Philosophischen Gesellschaft stattgefunden. Diesmal wurde es dem Problem der Grundlage von Moralität gewidmet. Die im Saal gesammelten Zuhörer wurden ins Thema von Dr. habil Grzegorz Francuz und Dr. habil Stanisława Kijaczko eingeleitet. Die Diskussion wurde von Dr. Piotr Leśniak moderiert. Das Treffen war sehr interessant und hat zudem ungewöhnliche Schlussfolgerungen gebracht. Mehr auf Polnisch >>

03.12.2014
Oppelner Feierlichkeiten am Welttag der Philosophie 2014
Der XII Welttag der Philosophie wurde außergewöhnlich am Freitag dem 21. November gefeiert, obwohl man ihn gemäß der Tradition jedes Jahr am dritten Donnerstag im November feiert. Am 21. November ist auch der Welttag der Freundlichkeit und Begrüßung. War das Zusammenlaufen dieser Termini zufällig? Es kann sein. Man darf dabei nicht vergessen, dass eben Sokrates der erste Philosoph war, der seinen Fokus auf den Menschen und nicht auf die naturwissenschaftlichen Fragestellungen gelegt hat. Mehr auf Polnisch >>

03.12.2014
Die Berliner Mauer und Kulturelles Gedächtnis. Mehr auf Polnisch >>

15.11.2014
Metaphilosophisch
Am 26. September 2014 hat im Collegium Civitas Gebäude an der Oppelner Universität die wissenschaftliche Sitzung unter dem Titel „Philosophie als forschende Disziplin: Begriffe, Probleme, Methoden“ stattgefunden. Sie wurde vom Institut für Philosophie organisiert, die Initiatorin war Prof. Dr. Iwona Alechnowicz-Skrzypek mit Unterstützung von der Doktorandin Dominika Hamerla. Die Absicht der Session war, dass die Teilnehmer, die Doktoranden des Instituts für Philosophie, ihre eigenen Überlegungen über das Thema des Status von Forschungsmethoden in der Philosophie darstellen. In Folge dessen ging es darum, dass sie auch die Gelegenheit erhielten, sich über ihre eigene wissenschaftliche Arbeit auszutauschen. Gemäß des Programms sollten 13 Personen an der Veranstaltung teilnehmen. Letztendlich waren zwölf Personen beteiligt. Mehr auf Polnisch >>

15.07.2014
Philosophische Beratung
Seit dem neuen akademischen Jahr (2014/2015) startet im Institut für Philosophie eine neue Spezialisation im Rahmen des Masterstudiums, nämlich die integrierte philosophische Beratung. Mehr auf Polnisch>>
Interview mit Prof. Dr. Grzegorz Francuz als Audio-Datei.

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20.05.2014
Philosophie und Medikamente
Mit der philosophischen Reflexion kann man fast alles umfassen, sowohl die Probleme des Weltalls, der Menschheit wie auch unsere täglichen Angelegenheiten. Die Philosophie bildet eine Auslegung, eine Möglichkeit der Interpretation verschiedener Erscheinungen. Es kann also nicht wundern, dass auch die Pharmazie ihre „eigene“ Philosophie bekommen hat. Jeder ist irgendwann mal Patient und deswegen betrift die Sache der Medikamente und der Verkauf dessen, jeden von uns. Dieser Problematik wurde der Vortrag „Die Philosophie der Pharmazie“ gewidmet, diesen hielt Professor Maria Szyszkowska am 14. Mai 2014 im Museum des Oppelner Schlesiens. Mehr auf Polnisch>>

9.04.2014
Die Kollision der Parallelität
In der Oppelner Galerie der Gegenwärtigen Kunst (Pl. Teatralny 12) wird vom 14 März bis zum 13 April eine Ausstellung der plastischen Arbeiten von Magdalena Hlawacz unter dem Titel „Die Kollision der Parallelität“ präsentiert. Die Ausstellung befindet sich an drei Etagen der Galerie, jede Etage wurde angemessen stilisiert, damit es den Inhalt der Exponate realisiert und ergänzt. Dem Besucher, der die Fotografien, Computergrafiken, Multimedialen Dateien und ähnliches besichtigt wird die Frage: Was ist eigentlich die gemeinte Kollision der Parallelität? fast aufgedrängt. Mehr auf Polnisch>>

23.03.2014
Die Debatte über die Philosophische Bildung, zum zweiten Mal
In den Tagen vom 14. Bis zum 15. März 2014 fand im Collegium Civitas der Oppelner Universität die zweite Edition der Tagung „Pfilosophie und Bildung 2. Philosophie als Lehrerein des Denkens“ statt. Sie wurde durch das Institut für Philosophie der Universität Oppeln und die Mitarbeit mit dem Lehrstuhl für Allgemeine Technikwissenschaften BTU Cottbus-Senftenberg organisiert. Die Tagung hatte als Ziel solche Lernmethoden für Philosophie in den Hochschulen auszuüben, die nicht nur den gestellten Anforderungen durch den Prozess der Bildung in Polen und in Deutschland durch den Europäischen Qualifikationsrahmen angepasst werden, aber sie haben der Entwicklung der Fertigkeit des kritischen Bewertens und dem kritischen Urteil begünstigt. www.philbild.uni.opole.pl.

16.02.2014
We don’t need another hero. Do we?
Wir leben in der Zeit der Deflation des Sinnes. Der Patriotismus rieht lange nicht mehr nach Blut, sondern nach bezahlten Steuern. Die Liebe schmeckt selten nach Ewigkeit und Respekt versteht man nicht mit einer Definition, aber man gewinnt ihn mit einer bestimmten Haltung – am liebsten mit Flitter verziert, oder mit dem man sich öfter täglich treffen kann – man gewinnt ihn gar nicht. Man könnte denken, dass niemand Helden kennenlernen will, vor allem solche, die die politischen Umstände gebildet haben. Man befehlt uns eher die Bruchbude der Ideale abzureißen. Trotz dem entstanden in der letzten Zeit zwei Filmbilder die zwei Kultgestalten der zu Recht vergangenen Zeiten zeigen. Die Filme von Andrzej Wajda – Wałęsa und von Władysław Pasikowski – Jack Strong, zielen in dieselbe Nostalgie, aber sie unterscheidet alles, aber vor allem die zwischen den Zeilen versteckte Philosophie. Mehr auf Polnisch>>

11.02.2014
Hals – und Beinbruch der Teilnehmer der Philosophischen Olympiade
Am 08. Febrauar 2014 fand im Collegium Civitas die 2. Ettape der 26. Philosophischen Olympiade statt. Die Teilnehmer hatten die Aufgabe ein philosophisches Essay auf einen der gewählten Themen zu schreiben und einen Test zu lösen. Für das Gelingen brauchten sie vielfaches Wissen. Die Teilnehmer sollten das Wissen über Philosophie, die Möglichkeit der Argumentation und den ungewöhnlichen Sichtpunkt auf die Probleme der Philosophie nachweisen. Der Test erwartete auch die Kunst des Wissens. Außer Fragen, die das Wissen überprüften sollte man können, logische Fehler im angegebenen Verstehen, zu zeigen und einen Begriff in die Enzyklopädie zu schreiben. Die Teilnehmer der Olympiade hatten also die Möglichkeit sich manchen Aufgaben zu stellen, die sie, wenn sie in der Zukunft Philosophie als Fachrichtung auswähle, dann, unter den Fachaugen verbessern können. Mehr auf Polnisch>>

29.01.2014
Die Philosophen halten die Termine nicht ein
Hannah Arendt ist heute eine der besten anerkannten Philosophen. Man schreibt viel über sie, sehr gerne untersucht man ihr Nachlass. Die israelische Dramatikerin Savyon Liebrecht machte sie als die Hauptheldin des Dramas „Die Banalität der Liebe“, dass vor zwei Jahren mit anderen Theaterstücken der Autorin auf Polnisch herausgegeben wurden. Im vorherigen Jahr realisierte Margharethe von Trotta einen Film mit dem Titel „Hannah Arendt“. Am 24. Januar 2014 hatte dieser Film seine polnische Premiere. Hannah Arendt ist in dem Film von Trotty eine einfache Frau: tapfer, starr, unabhängig. Sie diktiert die Bedingungen der Publikation seiner Relation vom Prozess Eichmanns in Jerusalem, in dem sie als Korrespondentin vom „New York“ teilgenommen hat. Eine der Redakteurinnen dieser Tageszeitung warnte seinen Chef vor dem, dass er sie auf diesen Prozess schicken soll, weil sie gesagt hat, dass Philosophen die Termine nicht einhalten können. Es ist auch zur Licht gekommen, dass sie was noch schlimmeres machen: mit seinen Publikationen erwecken sie große Wirbelstürme. Mehr auf Polnisch>>

31.12.2013
Mühle und Kreuz oder Der Weg zum Kreuzweg?
Am 13. Dezember 2013 organisierte das Institut für Philosophie der Universität Oppeln, mit der Mitarbeit mit dem Kino Helios ein Seminar unter dem Titel: „Kunst als eine metaphysische Mitteilung. Die philosophische Sprache der Mitteilung des Films, der Malereien und der Poesie“
Die Initiatorinnen des Seminars waren Zuhörerinnen des Doktorstudiums im Bereich der Philosophie: Anna Jaszczyk und Joanna Dubiel-Stonoga. Das Diskussionspanel wurde mit Projektion des Films von Lech Majewski „Mühle und Kreuz“ eingeleitet. Der Regisseur, inspiriert mit dem Essay eines bekannten Kunsthistorikern Michael F. Gibson, führte eine ikonographische Analyse eines der Bilder von Pieter Bruegel den Älteren, der als „Der Weg zum Kreuzweg“ bekannt ist durch. Den Effekt der Mitarbeit des Kunsthistorikers zusammen mit dem Regisseur und Künstler ist erstaunlich. Aus der Perspektive des Zuschauers kann man den Film als einen experimentalen halten. Mehr auf Polnisch>>

26.10.2013
War Jaspers ein Moralist?
Am 10. September 2013 fand im Jaspershaus in Oldenburg (der Sitz der Karl Jaspers Gesellschaft) die Vorlesung über Karl Jaspers von Prof. Dr. Kurt Salamun von der Universität Graz statt. Dieser, die wissenschaftliche Tätigkeit der Gesellschaft in die Wege leitende Vortrag war der Frage gewidmet, ob Jaspers ein Moralist des 20. Jahrhunderts war. Die so gestellte Frage zwingt zur Reflexion über einige Dinge. Einerseits ist es offensichtlich, dass Jaspers ein weitsichtiger Kritiker seiner Zeit war. Andererseits distanzierte er sich jedoch von jener Moralpredigt. Aus noch anderer Sicht lässt sich sagen, dass dieser Philosoph auf die moralische Ordnung der Wirklichkeit wies, die nicht nur in einer Theorie greifbar ist, sondern  in praktischen Sphären des Lebens sichtbar ist, besonders im politischen Wirken. Diese und andere Fragen stellte Kurt Salamun zur Diskussion mit dem interdisziplinären Gremium der Wissenschaftler aus Oldenburg. Mehr auf Polnisch>>

19.09.2013
Aufbrausende Mischung
Am 15. September 2013 fand im Casablanca Kino in Oldenburg  die Filmvorführung Der Fall Wilhelm Reich unter der Regie von Antonin Svoboda statt. Der österreichische Regisseur war  im Zuschauerraum anwesend und sprach nach der Projektion  über die Gründe der Entstehung der Bilder, die dem Zuschauer das Leben eines der Utopisten des 20. Jahrhunderts präsentieren. Wilhelm Reich war eine kontroverse, sagenumwobene Persönlichkeit, die einerseits die Welt im Einklang mit den Voraussetzungen der Marx‘schen Theorie ändern wollte, und andererseits gemäß der  Freud’schen Voraussetzungen die Mittel für diese Veränderung der im Unterbewusstsein verborgen liegenden Mächte zur Verfügung stellen wollte. Reichs Absicht war die Therapie anhand des Orgasmus. Die sexuelle Revolution der 60er und 70er Jahre hatte ihren Anfang unter anderem in seinem Kopf, wovon sich ein Zuschauer  durch seine Erinnerung überzeugte. Mehr auf Polnisch>>;

Karl Jaspers Jaspers

Karl Jaspers
(ilustracja Ilona Uherek)

3.09.2013
Die weltliche Versammlung der Karl Jaspers Forscher
In Verbindung mit dem 23. Weltkongress für Philosophie fand vom 4. – 10.  August in Athen die Siebte Internationale Jaspers Konferenz statt. Die Konferenz wurde von der International Association of Jaspers Societies im Auftrag der beiden Mitgliedsgesellschaften Jaspers Society of Japan und The Karl Jaspers Society of North America und mit Unterstützung der Karl Jaspers-Stiftung Basel und der Österreichischen Karl Jaspers-Gesellschaft organisiert. Im Zentrum der Konferenz standen die drei Hauptthemen: 100-jähriges Jubiläum der Veröffentlichung Allgemeine Psychopathologie, Jaspers Philosophie als Forschung und Weg des Lebens, Karl Jaspers und Hannah Arend (1906 – 1975). Mehr auf Polnisch>>

31.05.2013
Unbegrenzte Diskussionen über die Grenzen
Am 9. – 10. Mai 2013 in Collegium Civitas (einem der Gebäude von Opole Universität) fand die wissenschaftliche Tagung unter dem Titel: „Toposy granicy w filozofii, literaturze i sztuce” (Topoi der Grenzen in der Philosophie, Literatur und Kunst) statt. Die Tagung wurde von dem Kreis der Philosophiestudenten und von dem Institut für Philosophie organisiert. In der Tagung nahmen 24 Personen aus verschiedenen wissenschaftlichen Orten Polens: aus Silesia Universität, Universität Wrocław, Jagiellonian Universität, Akademie für Kunst in Wrocław, Universität Łódź teil. Die gute Atmosphäre der Diskussion förderte den kreativen und fruchtvollen Gedankenaustausch. Mehr auf der Seite:  toposygranicy.uni.opole.pl

3.04.2013
Diskussion über die philosophische Bildung
Am 9. März 2013 fand die polnisch-deutsche wissenschaftliche Tagung unter dem Titel: „Filozofia i wykształcenie/Philosophie und Bildung“ statt. Während der Tagung diskutierten die polnischen und deutschen Spezialisten über die Rolle der Philosophie im Bildungsprozess. Das Hauptproblem der Tagung wurde sowohl im breiten Kontext der Wissensgesellschaft als auch im engeren Kontext der Implementierung des Europäischen Qualifikationsrahmens im polnischen und deutschen Hochschulraum betrachtet. Mehr auf der Seite: www.philbild.uni.opole.pl

17.03.2013
Philosophin im Kino
Der Film Drogówka (Verrkehrspolizei) von Wojciech Smarzowski ist schon ein Ereigniss. Es ist nicht nur so durch die vollen Kinosäle, sondern auch durch die Resonanz, die er in den Medien auslöst. Das ist kein Wunder, denn starkes Kino ist eine der Diskussionsformen in den demokratischen Gesellschaften, in denen jeder die Ausdrucksmittel findet, die dazu passen. Hier kann man auch eine andere starke Stimme des polnischen Kinos erwähnen und zwar Pokłosie (Nachlese) von Władysław Pasikowski, die im Herbst letzten Jahres von verschiedenen Spezialisten kommentiert wurde. Anhand dieser Kommentare findet eine ganz  deutliche Bewertung statt, nämlich, dass wir es da mit einem aufrührerischen Film zu tun haben. Mehr auf Polnisch>>

16.03.2013
Drehen bedeutet philosophieren
– unter diesem Schlagwort entstand und wirkt das Internationale Philosophie-Film Festival in Kraków, das vom Jugendkulturzentrum in Altstadt und dem Verein EKSIT organisiert wurde. Vom 6. – 8.  Dezember fand die siebte Edition des Festivals statt, dessen Hauptziel die Verbindung der Filmkunst mit der Philosophie ist. Wie wir auf der Festivalseite lesen können: „Es gibt keine Kamera, die nicht wichtig ist. Es gibt keine Wahl, die nicht schon ästhetische Entscheidung  wäre“. Das Festival ist das erste solche Unternehmen auf der Welt. Es gibt die einzigartige Möglichkeit, die Filme zu sehen, die selten sind. Es schafft eine Gelegenheit der Begegnung für Schöpfer und Zuschauer miteinander zu diskutieren zu können. Mehr auf Polnisch>>

3.03.2013
Semiologie auf der Bühne
Mythen des Alltags (Mythologies) von Roland Barthes lag der Inszenierung im Polnischen Theater (Bühne am Freiburger Bahnhof), für die Paweł Świątek verantwortlich war, zugrunde. Das Buch des berühmten französischen Semiologen brachte Tomasz Jękot auf die Bühne. Die Erstaufführung fand am 9. Februar 2013 statt.
Die Autoren des Spektakels stellten in ihr das Bild gegenwärtiger Mythologien, die vor allem von Massenmedien geschaffen wurden, dar. Sie stellten die Frage, ob die Medien heute alle großen Narrationen übernehmen. In die irreführende Maschine der Medien ist ja auch die Papst-Beerdigung hineingelangt. Mehr auf Polnisch>>

Hannah Arendt

Hannah Arendt
(ilustracja Ilona Uherek)

8.02.2013
Theaterstück über Philosophen
Man hat nicht oft die Gelegenheit, im Polnischen Fernsehen während der guten Zuschauerzeit  sich mit schwierigen philosophischen Fragen und moralischen Dilemma zu konfrontieren. Dank dem Stück „Die Banalität der Liebe“ von der israelischen Autorin Savyon Liebrecht, deren Erstaufführung im TV-Theater am 21.01.2013 stattfand, war dies aber möglich geworden. Das Theaterstück erzählt die Geschichte der Liebe von Hannah Arendt und Martin Heidegger. Ihr Titel bezieht sich auf die berühmte Arbeit von Hannah Arendt Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen, in der sie versuchte den Mechanismus der  verbrecherischen Handlungen der Nationalsozialisten zu verstehen. Mehr auf Polnisch>>

14.12.2012
Die Vorlesung im Collegium Civitas
Im Rahmen des Treffens von Grupa Logiki, Języka i Informacji (GLLI) (Logik, Sprache, Informationen Gruppe) hielt der Professor Tadeusz Szubka (Universität Szczecin) am 11.12.2012 einen Vortrag unter dem Titel „Philosophische Täuschungen der Kognition. Rorty und Brandom über die Voraussetzungen und Ansprüche neuer Disziplin“. Die Reflexionen nach der Vorlesung auf Polnisch. Mehr auf Polnisch>>